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Mein Apfel

 

Heute morgen habe ich einen Apfel gegessen - im Zug.

Einen aufgelesenen Apfel, ihn gedankenverloren gekaut, mit Haut und Gehäuse und aus dem Fenster geschaut.

Seine Säure ist hart, fast unangenehm. Draussen ist Landschaft und drinnen vermengen sich Apfel und Speichel. Plötzlich fällt mir auf, wie gut er ist.

Ich koste jetzt seine ansteckende Frische, bin ganz beim Apfel, Biss um Biss kauen; hinunterschlucken und mich freuen auf den nächsten Biss.

 

ApfelBeim Gehäuse ist er süsser. Hier sitzen die Kerne -
Apfelbaumembrios.

 

Zu schade für den Abfall.

Hinaus mit Euch aus dem Fenster - wer weiss.

 

Aus meiner Agenda vom 25. März 1994,

als es noch Züge gab mit Fenstern zum öffnen.